Vereinsgeschichte

Aus Anlass der Columbia Weltausstellung von 1893 waren der deutsche Pavillon und der gleichzeitig tagende Kon­gress für das Erziehungswesen von prominenten und ein­flussreichen Da­men deutschsprachiger Herkunft gefördert worden. Archivun­terlagen berichten über die Gründung des „Deutschen Frauen­vereins zur Förderung des Erzie­hungswesens“ im April 1893, um auch das Land der „Dich­ter und Denker“ bei dem Kongress gebührend zu vertre­ten.

Schon bald wurde der Name des Vereins in „Columbia Damen­club“ umgeändert, denn die Ziele sollten nicht nur auf Erzie­hung ausgerichtet werden. Namhafte Künstler und Sprecher von bekannten Universitäten und Orchestern aus Deutschland und den USA haben dem Verein, der inzwischen den Namen „Chicago Columbia Club“ erhielt, im Laufe der Zeit zum Erfolg verholfen.

Der Verein leistete grosszügige Hilfe während der zwei Weltkrie­ge und in den Folgejahren. Als Anerkennung erhielt der dafür zu seinem 60-jährigen Bestehen die Konrad-Ade­nauer-Plaket­te. Akademische Programme wurden in der Vereinsge­schichte ak­tiv gefördert, darunter u.a. ein Stipendi­um an der University of Chicago. Ausserdem werden jähr­lich Studenten der deutschen Sprache von der University of Illinois finanziell unterstützt.

Es ist ein wesentliches Anliegen des Chicago Columbia Clubs, sich der Pflege der deutschen Sprache und Kultur zu widmen und die Kontinuität des deutschsprachigen Kul­turbeitrags in Chicago zu gewährleisten.

Weitere Informationen über den Verein und seine Geschichte sind auf den folgenden Seiten zu finden, und können im Archiv der Chicago Historical Society eingese­hen werden.



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Vereinsgeschichte - Zur Zeit der Vereinsgründung
Geschrieben von: Schriftführerin   

Das "Urban Simulation Team" der University of California, Los Angeles hat sich zum Ziel gesetzt, drei dimensionale Modelle der 1893 Weltaustellung in Chicago zu entwickeln. Modelle werden auf der Basis existierender Skizzen, Fotografien und historischer Dokumente erzeugt und erlauben es, mit der Hilfe spezialisierter Computerprogramme, realistische Bilder und Filme zu erzeugen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 23. Juni 2010 um 17:42 Uhr
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